Warum eigentlich Gedankenflöhe?

Jeder kennt das: Man sitzt im Zug alleine und hört Musik, man sitzt bei der Arbeit oder in der Schule und schaut in den Himmel aus dem Fenster, man ist mit Freunden im Auto unterwegs und zwischendurch gibt es immer wieder die Minuten der Stille und man sieht auf die Straßen, wie die Laternen an einem vorbeisausen.
In diesen Momenten und in noch ganz vielen mehr lasse ich meine Gedanken kreisen. Sie Hut, Stock und Gesangbuch schnappen und auf Wanderschaft gehen. Dabei kann der Weg ganz unterschiedlich sein. Er kann echt sein, ein realler Weg den man im Leben gegangen ist und den man das ein oder andere Mal wieder abgeht. Mal bereut man die Wahl des Weges, mal ist man froh, sich für diesen Weg entschieden zu haben. Es kann aber auch genauso gut eine Reise in eine Ferne Zukunft sein. Da wo alles gut wird. Den am Ende wird ja bekanntlich alles gut. Wünsche und Träume werden wahr, so sagt es zumindest jedes Kindermärchen.
Was aber letzendlich das beste an diesen Gedanken ist, dass sie wie ein kleiner Floh von einem Weg zum anderen hüpfen. Wahllos so scheint es manchmal sich Dinge, Ereignisse und Vergangenheit oder Zukunft rauspickt.
Wenn ich also im Zug sitze und nach draußen auf die Welt blicke und still darauf warte an meinem Ziel anzukommen, ist der kleine Floh bereits in meinem Kopf unterwegs und bewegt sich durch meine Gedankenwelt.
Mein Blog beschäftigt sich mit diesen Flöhen. Gedanken, die mir immer wieder in den Sinn kommen, die mich beschäftigen oder auch einfach mal Dinge, die gesagt werden müssten.
Dabei müsst Ihr nicht immer meiner Meinung sein, wenn Ihr versucht meinen Gedankengängen zu folgen. Bildet euch selber Gedankenflöhe zu meinen Themen, lasst meine Gedanken in eure Gedanken und diese Flöhe für euch auf Reise gehen. Denn das ist das schöne in dieser kleinen Welt in unserem Kopf, wir können machen was wir wollen.
Jetzt viel Spaß beim Lesen und wer einen Rechtschreibfehler findet, darf ihn behalten.

Mittwoch, 10. September 2014

Von strengen Müttern und braven Freunden

Hallihallo Ihr Lieben,

naa ihr fragt euch bestimmt, warum ich momentan immer so spät dran bin mit posten.
Das hat einen gaanz einfachen Grund: Ich habe ein neues Hobby.
Ich tanze seit circa einem Monat jeden Dienstag Zumba. Und es macht unglaublich Spaß. Ich fühle mich wacher und aktiver. Ich fühle mich lebendiger. Mir hat die Bewegung das letzte halbe Jahr gefehlt und ich werde hoffe bald auch dadurch ein bisschen fit.
Das soll jetzt keine Werbung für Zumba sein, sondern für ein bisschen Sport oder auch eine kleine Veränderung.
So genug von meinem neuen Hobby und hin zu einem lustigen alten Text, den ich mal wieder ausgegraben habe...(Ich habe es leider nicht geschafft an der Kurzgeschichte weiterzuarbeiten.)
Also ein bisschen zur Geschichte, wie der kommende Text entstanden ist: Eine meiner Freundinnen hatte ein Date mit einem Kerl, den sie schon gerne mochte. Sie wollten zusammen ins Kino gehen. Da sie aber bald umziehen wollte, wollten sie nur Freunde bleiben und das haben sie auch geschafft. Ein Wunder wie ich finde :D Jedenfalls habe ich als zweite Mutter ganz nüchtern ein paar Verhaltensregeln aufgestellt, damit das mit dem Freunde bleiben auch klappt. Hinterher hat sie sich tot gelacht über meinen kleinen Codex, weshalb ich ihn euch nicht vorenthalten möchte:

Falls ich euch erlauben sollte zusammen ins Kino zu gehen, gilt folgender Verhaltenscode:
1) kein Knutschen
2) kein Fummeln
3) kein Händchenhalten, auch nicht aus Versehen!
4) kein langer Blickkontakt
5) keine Kerzen
6) kein Speichelaustausch
7) kein Labelloroulette
8) kein Kartensaugen
9) kein nach Hause bringen und zur Tür bringen
10) keine Kuschelrock CD im Auto
11) keine Liebesbriefe
12) kein "Ohh, du siehst so hübsch aus."
13) es wird kein Lieblingsoutfit getragen
14) kein gemeinsamer Popcorneimer
15) kein gemeinsamer Colabecher (Sprite, Fanta, Wasser, Apfelschorle oder andere Sprudelgetränke)
16) kein "Du hast da ein Haar" und dann wird im Gesicht rumgegrabbelt
17) kein "Lass mal stecken, ich bezahl für dich."
18) kein gemeinsamer Toilettengang
19) keine heimlichen Streicheleinheiten
20) kein spazieren gehen nach 19:30 Uhr
21) keine persönlicher Geheimnisaustausch
22) keinen roten Lippenstift
23) keine schwarze Unterwäsche (jeder weiß, was das signalisiert)
24) kein gemeinsames Musik hören mit nur ein paar Ohrstöpseln
25) kein Massieren (auch nicht, wenn jemand "gaaanz verspannt ist")
26) kein ins Ohr flüstern
27) kein Tür aufhalten (vor allem nicht die Autotür!)
28) keine Kuschelbank im Kino
29) keine Geschenke
30) und um 21 Uhr bist du wieder in deinem Zimmer!

Naa? Gelacht? Meine Freundin hat mich irgendwie nicht richtig ernst genommen... Eine Schande...
Habt ein paar schöne Septembertage, ehe ihr euch verseht steht der Oktober mit seinen goldenen Blättern vor der Tür.

Eure Saphirblau

Mittwoch, 3. September 2014

Open Flair 2014

Hallihallo ihr Lieben,

ihr kennt bestimmt alle diese super schönen RTL Samstagsabend Shows "Die 25"
Die 25 skurrilsten Menschen der Welt, Die 25 emotionalsten Geschichten der Welt,
Die 25 sieben Weltwunder...
  (kleiner Scherz :D)
Also sowas wollte ich jetzt für meine Zeit und Erlebnisse aufm Open Flair Festival auch mal machen. Die 25 schönsten, verrücktesten, skurrilsten und lustigsten Momente 2014.

TOP 25: Der Regenfall am Sonntag gegen 18 Uhr, der ganz klar Regenschauern im Regenwald Konkurrenz machen kann. Die Menschen dachten die Welt geht unter und wir alle werden ertrinken.
TOP 24: Durch den großen Sturm waren wir leider gezwungen wurden unseren Pavi am 10.08.2014 zu beerdigen. Möge er in Frieden aus dem Grüncamp entsorgt worden sein.
TOP 23: Auch unser Zelt war leider etwas angeknackst und komplett durchnässt. Man hätte auch durchaus nach dem Regen dort schwimmen können, also alles ab ins Auto und dann ins Hotel. Es waren schließlich noch heftigere Unwetter für die Nacht angesagt worden. Regen ja ok. Blitz und Donner und dann im Zelt schlafen? Nicht wenn das Festival eh so gut wie vorbei war.
TOP 22: Es gab nur Dixi- Toiletten. Das war ein wahres Trauma. Wir waren wie gesagt auf dem Greencamp und da benehmen sich die meisten ja noch halbwegs. Ich will nicht wissen, wie die anderen Toiletten aussahen, aber Dixi- Toiletten!! Ein wahrer Horror. Man lernt sein Klopapier und sein Desinfektionsmittel in solchen Zeiten seehr lieben, aber jeder weiß es und trotzdem tut man es ab und zu mal, was jedes Mal ein Fehler ist: Man schaut ins Loch.
TOP 21: Die Zeiten der Mülldeponie waren sch....limm. Um nicht zu sagen, zu kurz, zu früh und insgesamt war die Organisation da sehr bescheiden und dreckig. Man musste auf eine Trittleiter steigen, um die Säcke in die Container zu werfen. Man bekam bei der Trittleiter jedoch Angst mit in den Container zu fallen... gruselig.
TOP 20: Zwei Kerle hatten am Samstag eine sehr interessante Idee: Sie haben sich splitterfasernackt ausgezogen und sich mit Frischhaltefolie eingewickelt. Jaa, das war auch mein erster Gedanke. Aber nein, sie hatten auf ihre Kronjuwelen noch ein X mit Panzertape geklebt, wodurch noch eine gewisse Art von "Jugendschutz" gegeben war. Dennoch hätte ich meiner Freundin einen Euro gegeben, wenn sie rübergegangen wäre und gesagt hätte: "Naa? Ein Foto für die Kollegen und Freunde am Montag?!"
TOP 19: Flunky Ball zu dritt. Eine Premiere, doch es ging erstaunlich gut und war insgesamt sehr lustig :)
TOP 18: Es gab halb über dem Camp von uns eine Brücke von einer Bundesstraße, die in den Ort mündet. An einem schönen sonnigen Nachmittag haben wir einen kleinen Spaziergang dorthin unternommen. Von dort hatte man eine wahnsinnig schöne Aussicht. Es war echt richtig cool!
TOP 17: Dadurch das wir quasi neben der Straße unter der Brücke wohnten :D haben sich morgens immer LKW- Fahrer den Spaß gemacht zu hupen. Laut und mehrmals. Um 6 Uhr morgen. Es ist kein Spaß, wenn man dadurch wach wird, sondern nervt einfach ziemlich.
TOP 16: Für die Duschen musste man dort 2 Euro zahlen. Was ziemlich teuer ist für ein bisschen duschen, aber dennoch bezahlt man, denn 5 Tage ohne duschen? Ohne mich! Das Gute dagegen war, dass nicht alle so dachten und wir nie Schlange stehen mussten und immer warmes Wasser hatten, schön :)
TOP 15: Ganz klar, niemals zu vergessen ist unser Essen, weil wir echt immer ziemlich gut essen aufm Festival. Zum Frühstück Toast, Cornflakes und Spiegeleier und zum Mittag hatten wir 1. Nudeln, 2. Kartoffelpuffer mit Apfelmus, 3. klassisches Grillen mit Pute, Bratwurst und Baguette 4. Hotdogs, das beste ever :) 5. Ravioli (jaa auch das muss mal sein :D)
TOP 14: Ein Betrunkener hatte sich an einem Abend einfach mal für ein paar Stunden zu uns gesellt. Ein netter Bursche und das ist das schöne, dass man immer wieder neue Leute trifft.
TOP 13: Es gibt insgesamt 3 verschiedene Bühnen, die an verschiedenen Plätzen sind, das ist zwar jedes Mal ein weiter Marsch, aber man kriegt keinen Soundtrack von anderen Bühnen mit und kann sich besser auf die Künstler konzentrieren, die man sehen möchte.
TOP 12: Auch auf diesen Festival waren wieder Künstler in merkwürdigen Kostümen, als Roboter oder Drachen verkleidet und ein Mann auf einem 3 m hohem Einrad lieferte jeden Nachmittag eine kleine Show für die Gäste des Festivals.
TOP 11: Ganz klar das Wetter. Jaa der letzte Tag war eine reine Flutkatastrophe, aber die restlichen vier Tage war es heiß und sonnig und man bekam ein bisschen das Urlaubsgefühl, weil man echt in kurzen Hosen und Top herumlaufen konnte, als das Wetter war im Großen und Ganzen TOP :)
TOP 10: Haltet euch fest. Es gab Hunde? und Kinder? auf dem Festival. Also richtige Kinder, nicht diese 16- jährigen Mädels, die mit gefälschten Erziehungsaufträgen reinkamen. neeein. Kinder! 10, vielleicht 8 Jahre. Ich meine Hallo? Warum nimmt man kleine Kinder mit dahin? Und Hunde? Wir waren echt ratlos, was die mit denen gemacht haben, wenn sie zu Bands wollten. Den auf dem Festivalgelände waren diese wieder verboten.
TOP 9: Jaa, jetzt müssten wir auch mal ganz klar an die Bands denken: Madsen, Seeed, Casper, Maxim, Jimmy Eat World, Keule, Tonbandgerät und SDP waren einige der Band, die wir gesehen haben und sie waren alle sehr gut. Definitiv ein dickes Plus für das Line- Up.
TOP 8: Bei Tonbandgerät standen wir in der ersten Reihe und ich hatte ein Schild auf dem Stand Wann kommt euer 2. Album? Der Ole hat auch drauf reagiert und uns geantwortet, dass er uns nichts genaues sagen kann, wir bei Facebook, wenn es soweit ist, Infos bekommen, aber das wir da ca. Anfang nächsten Jahres damit rechnen können. Kurz traurig. 2015 ist noch ein bisschen hin, aber dann gab es ein neues Lied, was ich noch nicht kannte: Mauern aus Beton! Und das ist guut. Ich kann es genauso wie Ozean wärmstens empfehlen :)
TOP 7: Seeed war ja einer der Top- Acts des Abends und um fit für den Auftritt zu werden, hab ich die Lyrics von Schüttel deinen Speck gelernt. Gar nicht so einfach, wenn man unkonzentriert an die Sache rangeht. Denn ich hab die ersten drei Zeilen immer nie richtig verstanden. Rechtzeitig war ich aber Textsicher und konnte beim Auftritt voll mitsingen: 
   MAMA! Zeig mir dein Gepäck!
   BABY! Komm, schüttel Bug und Heck!
   PERLE! Dein Tisch ist gut gedeckt,
   Schüttel deinen Speck, ah, schüttel deinen Speck, ah

TOP 6: Eine für mich neue Band hat mich auch neu begeistert: Keule. Sie sind witzig, sie sind ehrlich und fett! Ja genau ;)
TOP 5: Auch Maxim war sehr gut. Ich hab ihm zum ersten Mal live gesehen und er ist sehr schüchtern hatte ich das Gefühl, aber auf eine liebenswerte Art. Seine Stimme ist live auch genauso gut wie auf CD und er hat ein paar alte Lieder gespielt, wo ich mir zu Hause gleich wieder die Lyrics anschauen musste. Er schafft es irgendwie immer wieder durch seine Texte mich lange in den Bann zu ziehen. Gedankenflöhe vorprogrammiert ;)
TOP 4: Die Halbe Stadt feiert an diesem Wochenende mit. Gezwungenermaßen, denn der Weg zu den Hauptbühnen hr3 und Freibühne führen einmal durch die Stadt, was für die Bewohner ein echter Horrror sein muss. Also entweder man feiert an diesen Tagen mit oder man wandert aus. Normaler Alltag ist gar nicht möglich. Vor allem, weil die Polizei viele Straßen gesperrt hat.
TOP 3: Als wir nachts vom Festivalgelände zurück zum Camp wollten standen drei Kerle neben dem Eingang und plötzlich war eine Schlange vor einem. Eine Art Blindschleiche, die sich ihren Weg quer über den Weg suchte. Wir Mädels schrien und rannten und waren außer Rand und Band. Ich bin wahrlich kein Freund von Schlange. Ein wahrer Horror also für mich, doch dann merkten wir schnell: Die drei Jungs haben uns verarscht und die Schlange war zwar täuschend echt, aber auch Plastik und wurde elektronisch über den Weg manövriert. Wir haben dann auch gelacht :)
TOP 2: Das Gelände, also Hessen :D war wirklich schön. Richtiges Bergland und super schöne Kulisse mit großen Bergen. Bei der Hinfahrt mit Auto ist uns schon aufgefallen, wie schön die ganze Gegend ist und das Berge einen gewissen Reiz haben ;) 
TOP 1: Ganz klar die Gespräche mit den Mädels. Das z
Zusammensitzen in den Campingstühlen, die Witze, einzelne Situationen, die Atmosphäre, Flunky Ball... Einfach das man irgendwie als kleine Gruppe eine schöne Zeit genießt. Das ist jedes Mal wieder schön :)

Soo, das waren sie meine TOP 25. Ich gehe jetzt schlafen und träume weiter von Sommer, Sonne, Sonnenschein und wünsche euch allen eine schöne Woche mit vielleicht Urlaub/ Sommerferien.
Je nachdem, wo ihr wohnt :D

Eure Saphirblau

Montag, 25. August 2014

Teil 7: Labyrinth



Hallihallo Ihr Lieben,

soo heute gibt es mal wieder einen kurzen Teil von meiner Kurzgeschichte.
Viel Vergnügen. Ich arbeite noch an den Anekdoten vom Festival und dann natürlich auch an Teil 8.
Genießt den August, auch wenn es regnet, denkt immer daran andere Leute, wie ICH, müssen täglich arbeiten. Da ist es schon schöner, ein paar Tage die Füße hochzulegen.

Eure Saphirblau


Ich saß im Auto und sah die Lichter der Stadt an mir vorbeisausen. Ich ignorierte so gut es ging alles, was im Auto vor sich ging, was ziemlich einfach war, da das bisschen Alkohol, was ich zu mir genommen hatte bereits ein wenig seiner Wirkung zeigte. Ich saß da sah die kleinen Sterne und die hellen Lampen an, fühlte mich wie in Watte gewickelt und ignorierte das Gespräch von Steven und Lena, die Hanna und mir etwas über die letzten Partys berichteten. Lena strich dabei ab- und zu liebevoll über Davids Arm, wenn er gerade schaltete und der Alkohol drehte sich dann in der Magengrube. Ich hätte heute mehr essen sollen, als nur ein paar Pfannkuchen.
„Das hört sich cool an oder Danny?“, fragte Hanna und drehte sich zu mir.
Ich drehte mich schnell zu ihr um, da ich nicht wollte, dass sie denkt, dass etwas nicht mit mir stimmte.
„Tut mir leid, ich hab nicht richtig zugehört.“, gestand ich dennoch kleinlaut.
„Steven fragte gerade, ob wir Lust hätten morgen Abend mit zum bowlen zu gehen?“, sie sah mich nickend an und gab mir damit ein Zeichen, dass ich auch kommen sollte.
„Wer kommt denn sonst so?“, sagte ich beiläufig. Und schaute nach vorne zu David, der mir ebenfalls durch den Rückspiegel einen Blick zuwarf. Ich wendete schnell wieder meinen Blick zu Steven, der mir antwortete.
„So die üblichen Verdächtigen: Simon, Sarah, Lena, David, ich, Tamara, wenn sie nett ist.“
Ich atmete tief ein. „Klar, warum nicht.“ Sagte ich und nickte zustimmend.
Plötzlich hielten wir an und David stieg aus. Lena folgte ihm zügig.
Ich schaute wieder aus dem Fenster und erkannte nichts. Es dämmerte bereits und ich fragte mich, wo wir waren, als ich ausstieg erkannte ich es und mein Herz rutschte mir in die Hose.
Ein Maisfeld.
Nein.
Ich sah im Hintergrund die restliche Meute, die sich nun vor dem Maisfeld versammelt hatte. Ich ahnte es, das war schlimmer als der Alkohol. Viel schlimmer.
Die anderen gingen langsam Richtung Menge und ich schlich hinter ihnen her. Meine Beine bewegten sich nur widerwillig.
Scheiße verdammt, warum muss mein Leben auch so kaputt sein?
Nicht mal einen Abend kann ich richtig genießen ohne in meine Albträume zurückgeworfen zu werden.
Simon stand da, während der Rest der Menge sich hinsetzte. Ich setzte mich hinter Steven und Hanna und plötzlich setzte sich David neben mich, doch ich ignorierte ihn einfach.
Ich hatte gerade echt genug andere Sorgen.
„Okay Leute, weiter geht’s. Wir spielen mal wieder: Wo ist es? In diesem Maisfeld sind eine 5 Liter Flasche Sekt und 2 Fässer Bier versteckt. Ihr habt jetzt die ehrenvolle Aufgabe durchs Maisfeld zu schleichen und diese Sachen zu finden. Aber keine Sorge, dieses Mal gibt es ein Limit. Nach zwei Stunden müsst ihr die Sachen haben, dann geht’s weiter zur End- Party aufs Dach. Nochmal die ganze Nacht lasse ich euch nicht nach dem Kram suchen.“ Er lachte.
„Falls einer nicht mitmacht, bekommt er eine Strafe oder muss gehen, so sind die Regeln. Ansonsten viel Glück und habt Spaß!!“, grölte er durch die Menge, die jubelnd aufsprang und im Maisfeld verschwand. Ich legte meinen Kopf auf die Knie. Das kann doch alles nicht wahr sein.
In meinem Kopf wurde alles lauter und ich hörte Hanna und David fragen, ob wir losgehen wollten und ob es mir gut ginge, doch ich konnte nicht antworten. Plötzlich wusste ich, was ich tun musste. Ich musste hier weg und zwar schnell. Keine Sekunde länger konnte ich hierbleiben.
Ich sprang auf und ging schnellen Schrittes davon. Hinter mir hörte ich Stimmen, doch ich ignorierte alles. Ich wusste, dass ich mich kindisch benahm, aber das war mir im Moment egal.
„Daniela!“ Jemand packte mich am Arm und drehte mich schnell herum. Es war David, der mich etwas verwirrt anschaute. Hinter ihm kam Hanna hinterher. Steven und Lena standen weiter hinten und ich sah Lena auf Steven einreden, der kurz etwas erwiderte.
„Was ist los?“, fragte Hanna mich, die anscheinend schon wieder die Was- Regel vergessen hatte.
„Ich kann da nicht reingehen, okay. Ich kann euch nicht erklären wieso, es ist einfach so. Und jetzt werde ich gehen, denn so sind ja anscheinend die Regeln.“
Ich wollte mich losreißen, doch David ließ mich nicht los. Mir wurde heiß und ich schaute wieder auf das Maisfeld. Ich spürte mein Herzschlag bis zum Hals.
„Hey, nein. Ganz ruhig. Du brauchst da nicht rein, aber bitte bleib hier. Wir setzen uns ins Auto oder auf die Straße. Niemand wird dich zwingen da reinzukommen. Das mit der Strafe kriege ich schon organisiert.“, sagte David und sah mich an. Ich sah ihn an und atmete ein paarmal durch und dann nickte ich.
Welche Wahl hatte ich? Nach Hause laufen war eh eine Schnapsidee. Ich wusste kaum, wo wir waren.
„Okay.“, sagte Hanna langsam. „Ich kann bei dir hierbleiben.“ Sie lächelte.
„Nein, ich bleib hier, falls Simon mal raus kommt, kannst du ihm kaum überreden, dass ich die Strafe übernehme.“ Hanna runzelte die Stirn und nickte nur, dann schaute sie zu mir.
„Okay, na gut, dann pack ich mir mal Lena und Steven und wir legen besser mal los, bevor wir zu viel Aufsehen hier erregen was?!“, sagte Hanna an David gerichtet.
„Ja, danke Hanna. Das wäre super. Nimm Lena mit und sag ihr das alles gut ist und wir später nachkommen. Lass dich von ihr nicht abwimmeln, sag ihr ruhig, dass ich das gesagt habe. Ich werde ihr alles später erklären. Sie ist eh schon leicht betrunken.“ Er kratzte sich am Hinterkopf.
„Alles klar, pass bloß gut auf Danny auf, ja? Kein Blödsinn!“, sie drohte ihm mit dem Finger und er nickte bloß.
Während der ganzen Konversation stand ich nur da und dachte mit pochendem Kopf an diesen einen furchtbaren Abend im Maisfeld nach.
Dann war Hanna weg und ich sah nur noch kurz wie sie mit Lena und Steven redete, da zog mich David schon Richtung Auto. Doch anstatt mich dort reinzusetzen zog er mich auf den Boden und wir lehnten uns gegen den Autoreifen und schauten nun auf ein abgemähtes Getreidefeld. Nicht wirklich beruhigender, aber besser als das Maisfeld, das weckt böse Erinnerungen.

Eine lange Unendlichkeit sagten wir nichts und starrten nur in die Dunkelheit.
„Hast du Durst? Ich hab noch Wasser im Auto.“, sagte David leise.
Ich schüttelte den Kopf, doch weil ich nicht wusste, ob er das im Dunkeln sah, räusperte ich mich.
„Nein danke.“
„Weißt du es ist komisch, dass man kaum Sterne sieht, wenn der Vollmond so hell scheint.“, brach er die Stille endgültig.
„Das ist wie in einer Großstadt. Die Lichter vertreiben die Sterne der Nacht.“, sagte ich leise.
„Ja, ich weiß, dass hast du damals auch mal gesagt, als wir auf dem Strohballen uns die Sterne angesehen hast.“
„Das weiß ich gar nicht mehr.“
„Doch. Das war der Tag an dem mein Vater ausgezogen ist.“
Ich sagte erst nichts, doch dann wurde ich plötzlich mutig.
„Sei mir nicht böse, aber ich mochte deinen Vater nie besonders. So wie er deine Mutter und dich behandelt hatte, war er mir immer unsympathisch gewesen.“
Er lachte. „Ich weiß. Er hat dich auch nie gemocht, das beruhte wohl auf Gegenseitigkeit.“
Ich lächelte nur und seufzte einmal leise. Wunderte mich jetzt nicht wirklich.
„Darf ich dich was fragen?“
„War das nicht schon ne Frage?“ Ich lächelte.
„Ich meine noch etwas. Etwas Persönliches.“
„Ja.“, sagte ich ohne zu zögern.
„Warum hast du so eine große Angst vor Maisfeldern, Danny.“
Ich sah ihn an und dachte lange darüber nach, was ich sagen sollte. Ich kam von Lügen über Verweigern bis hin zu der Wahrheit. Ich kenne David jetzt schon mein halbes Leben mit Unterbrechungen. Wenn ich nicht mit ihm drüber reden kann, dann mit niemanden.
„Ich hab dir doch erzählt, dass ich mit meiner Mutter in einer Klinik war.“ Ich machte eine Pause. Er sagte nichts, doch griff leicht nach meiner kalten Hand, die auf der Straße lag und nahm sie zwischen seine, um sie etwas aufzuwärmen.
„Eines Abends ist sie aus dem Fenster abgehauen. In ein Maisfeld gelaufen und dann war sie weg. Ich sah nur noch wie sie langsam im Feld verschwand. Ich sprang hinterher und lief ihr nach. Im Dunkeln im Maisfeld. Ich war Stunden da drin und hab sie gesucht… doch ich hab sie nie gefunden.“
Wieder entstand eine Pause und ich atmete aus. Es tat gut, mal mit jemanden darüber zu reden.
„Weißt du warum sie abgehauen ist?“, fragte David leise.
„Nein… Ja… Ich weiß nicht genau… Ich hab sie nie wieder gesehen. Ich hab was ziemlich Dummes gesagt und danach ist sie angetrunken abgehauen.“ Tränen rollten mir über das Gesicht, doch ich brachte kein Ton heraus. Stilles Weinen war das einzige was ich noch konnte.
„Warte mal. Nie wieder gesehen? Was ist mit ihr..“
„Verschwunden.“, unterbrach ich ihn, bevor er Vermutungen anstellte, „Sie gilt offiziell als vermisst.“
„Doch das glaubst du nicht?“ Er kannte mich einfach schon zu lange.
„Nein.“ Ich atmete tief ein. „Als ich das Ende des Maisfeldes erreichte, war auf der anderen Seite ein Moorgebiet. Ich glaube, sie hat in ihrem Zustand nicht gewusst, wo sie da durchging.“ Weitere Tränen rollten mir übers Gesicht.
„Und jetzt machst du dir Vorwürfe.“ Das war keine Frage, sondern eine Feststellung.
„Ich habe das Gefühl, dass ich sie hätte retten müssen. Ich war nur ein Raum weiter. Ich hätte wissen müssen, wie labil sie ist. Ich hätte auf sie aufpassen müssen. Sie war doch meine Mutter. Sie war doch auch immer für mich dagewesen.“ Ich schniefte kurz, doch dann war ich still.
„Nein, so darfst du nicht denken. Du warst 17? Du warst eindeutig noch zu jung, um so viel Verantwortung mit dir rumzutragen. Es war nicht deine Schuld, sondern ihre Entscheidung. Und wenn du mich fragst, glaube ich nicht, dass sie nicht mehr da ist.“
„Wie meinst du das?“ Ich runzelte die Stirn.
„Time out.“ Er drehte sich zu mir und machte ein T mit seinen Händen.
Ich lachte kurz auf, weil er bei seiner Geste so ein affigen Gesichtsaudruck machte.
„Vielleicht brauchte sie einfach mal eine Pause.“
„Eine Pause wovon?“, fragte ich und kannte die Antwort eigentlich schon.
„Vom Leben.“ Beantwortete er meine Frage dennoch.
Ich schniefte die letzten Tränen weg.
„Einmal hat sie zu mir gesagt, dass sie es hasst, Gefühle zu haben. Gefühle können etwas sehr Schönes sein, aber Gefühle können dich auch von Innen kaputt machen.“
Ich schaute ihn an, um zu schauen, ob er verstand was ich sagte. Er schaute mir direkt in die Augen.
Sekunden. Minuten. Ich wandte den Blick wieder auf das Getreidefeld mit den Sternen am Horizont.
Ja, Gefühle können einen auch von Innen zerstören.
„Ja, ich glaube, ich verstehe was deine Mutter dabei gefühlt hat.“
„Also“ sagte ich in einem fröhlicheren Ton, weil ich nun endgültig das Thema wechseln sollte.
Ich winkelte mein Bein an und setzte mich darauf, damit mein Hintern nicht am Asphalt festfriert.
„Also?“ fragte David, während ich meine Sitzposition änderte.
„Was ist meine Strafe?“, sagte ich während ich meine Jeansjacke etwas enger zog.
„Keine, solange du dem angetrunkenen Simon nichts sagt.“ David grinste.
„Jaa, aber was wäre denn meine Strafe gewesen, wenn ich sie machen müsste?“
„Jägermeister für mich und Wet- T-Shirt Wettbewerb für dich.“ Mir klappte die Kinnlade runter.
„Keine Sorge, meistens macht das nie ein Mädel alleine.“
„Und das soll mich jetzt beruhigen was?“ Ich lachte.
„Vielleicht.“ Er lächelte verschmitzt.
„Wie kams eigentlich, dass du mit Leuten rumhängst wie..“
„Wie Simon?“ beendete David meinen Satz. Ich nickte.
„Mein Vater hat mich, wie du sicher noch weißt, immer etwas dazu animiert Fußball zu spielen.“
„Animiert.“ Zischte ich. Gezwungen traf es dann doch wohl eher.
„Naja, auch wenn du es nicht glauben wirst, irgendwann war ich gut genug, dass ich in die Mannschaft aufgenommen wurde und die Jungs kennengelernt habe. Es war gar nicht so übel, sie nahmen mich auf alle Treffen mit und ich lernte viele neue Leute kennen und schließlich fing mir das Fußball spielen auch an, Spaß zu machen seitdem mein Vater nicht mehr alles darüber bestimmte.“
Ich lächelte, er wirkte insgesamt viel zufriedener als früher.
„Was macht dein Vater jetzt?“
„Er lebt in der Schweiz mit seiner neuen Freundin, die fast so alt wie wir.“
„In der Schweiz???“ fragte ich ein Ticken zu laut.
„Ja, er hat da eine neue Kanzlei. Ich war schon einmal drin. Die haben einen Springbrunnen im Foyer.“ Er grinste.
„Wow.“, sagte ich etwas überrascht.
„Was macht ihr hier?“ fragte jemand hinter uns.
Wir drehten uns um.
Na super. Simon.

Montag, 18. August 2014

Liebe, Autokorrektur und Broccoli

Hallihallo Ihr Lieben,

Ja, ich lebe noch.
Jaa, ich schreibe auch noch.
Jaaa, ich hatte Urlaub.
Aber nein ich war nicht weg, ich war nur faul ;)
Aber ich finde, dass darf man im Urlaub auch mal sein.
Ich wollte so viel schreiben. An der Kurzgeschichte, lustige Geschichten vom Festival und der ein oder andere Gedankenfloh, der mir in den Sinn kam und irgendwie hat mich das Leben vom Laptop abgelenkt. Eigentlich eine gute Sache ;)
Also ich bin wieder daa und komme auch gleich wieder zur Sache.
Ihr habt bestimmt die Überschrift gelesen und denkt: "Hä?"
Aber wer die Band Phrasenmäher kennt, der kennt auch vielleicht die Aussage, dass man in einem guten Album, die Themen Liebe, Autokorrektur und Brokkoli abgrasen sollte, um alle wichtigen Sachen im Leben abzudecken. Es war sehr lustig und ihre Texte sind sehr spitzig formuliert. Nett, wenn man mal etwas besseres vorhat, als ein 90- minütiges Fußballspiel ;)
Letzte Woche musste ich wieder an meine Freundin denken und daran, dass sie mal gesagt hat, dass sie immer einen bestimmten Song hört, wenn sie traurig ist, da dachte ich, ich präsentiere mal meine 5 liebsten Songs, wenn ich traurig bin oder mal einen schönen Song brauche.
Bald gibts auch wieder einen neuen Teil der Kurzgeschichte...
Bis dahin, lasst euch vom vielen Regen nicht nass werden und genießt die Urlaubszeit.
Denn Sommer fängt im Kopf an.

Eure Saphirblau

 
1. So cool bist du nicht - Madsen

 

2. Schlaflos - Jennifer Rostock

 

3. Meine Soldaten - Maxim

 

4. Superman - Tonbandgerät


5. How to save a life - The Fray (P.S. Ich hab Karten fürs Konzert *grins* Ich erzähl das so gern :D)
 
Wenn man länger drüber nachdenkt, fallen einen immer mehr Lieder ein, aber belassen wir es bei den 5 :)

Sonntag, 3. August 2014

Teil 6: Gegen Murphy



Hallihallo ihr Lieben,

Teil 6 meiner Kurzgeschichte, viel Spaß! 
Noch 3 Tage und es geht wieder aufs Festival. Die Vorfreude steigt! 

Liebe Grüße
eure Saphirblau

Ich stand vorm Spiegel und band mir die Haare hoch. Ich schaute mich an. Mein langes braunes Haar fiel jetzt als langer Zopf über meinen Rücken. Ich war noch nicht sicher, ob ich den Zopf so lassen sollte, aber wenn ich schon Turnschuhe anziehen soll, weil wir viel auf den Beinen sind, dann macht es nicht so viel Sinn sich eine aufwendige Frisur zu zaubern. Also ließ ich es so und umrandete meine blauen Augen nur noch mit Mascara und Kajal und machte zu meiner eigenen Überraschung noch einen Spritzer Parfüm an meine Haare, denn das Haar ist ein wahrer Duftträger. Hmm.
Wenn wollte ich eigentlich beeindrucken?
Ich ging einen Schritt vom Spiegel zurück und schaute mich an. Ich hatte mich für eine schwarze Jeans, Chucks, eine dunkelgrüne Tunikabluse, die bis über den Hintern ging und eine Jeansjacke, die taillier endete entschieden. Ich mochte mein Outfit. Ich war zufrieden mit mir. Dennoch wusste ich, dass ich mich selbst belog, wenn ich mir einredete, dass ich nur aus purer Lust und Laune mich etwas mehr geschminkt hatte und mir so viele Gedanken über mein Outfit gemacht habe. Aber an die Wahrheit zu denken, käme einem Tritt gegen meinen Stolz gleich, also belog ich mich weiter und sagte mir, dass ich es mir mal gönnen würde, etwas hübscher auszusehen.
Ich ging ins Wohnzimmer und setzte mich mit samt Tasche und Lederjacke auf die Couch neben meinen Vater. Er sah sich gerade einen Krimi an, der etwas älter war und wodurch die Schauspielkunst leider etwas grottig war. Die Uhr neben dem Fernseher zeigte 20:21 Uhr an und ich war schon fertig. Es wurde immer seltsamer.
„Naa Schatz, wann wirst du abgeholt?“, fragte mein Vater, während er etwas Eis löffelte. Mein Dad erinnerte mich an solchen Samstagabend immer an einen armen alten Witwer, der zu Hause ist und sich nicht an die reale Welt dort draußen traut.
„In 10 Minuten. Um halb neun.“ Sagte ich und betrachtete meine dunkelgrünen Fingernägel.
Zu meiner Verteidigung. Die Nägel hatte ich schon vorher. Ich hab sie nur berücksichtigt.
„Und du bist schon fertig?“, fragte mein Vater mit dem Löffel im Mund.
Ich strafte ihn wieder mit einem bösen Blick. Er schluckte erst das Eis runter, dann sprach er weiter.
„Du bist doch sonst nie so pünktlich und sag mal riech ich da Parfüm?“ fragte er nun misstrauisch.
„Oh Daaad.“ Sagte ich genervt und verdrehte die Augen. Mein Vater ist selten übervorsorglich. Meist ist er eher wie mein bester Kumpel, aber trotzdem hat er auch eine Vater- Ader.
„Nichts hier Oh Dad, jetzt bin ich neugierig was machst du heute genau?“, ich wurde rot. Wenn ich das mal selber so genau wüsste.
„Naja wir gehen mit meiner Klasse auf eine Feier.“, sagte ich vorsichtig. Schule, Dach, Alkohol, Mutproben. Alles keine Informationen, die man seinem Vater sagt. So viel zum Thema Kumpel.
„Aha. Und du geht’s mit diesem David da hin?“, sagte er immer noch misstrauisch.
„Ja, diesen David mochtest du damals sehr gerne.“, sagte ich während ich mich fragte, warum Frauen in Filmen immer in das Mordshaus gehen mussten. Ich meine, sowas ist einfach nur dumm.
„Jaa, da schien er aber auch noch nicht mein Mädchen ausführen zu wollen.“
„Daad. Er führt mich nicht aus. Wir sind nur Freunde.“ Ich dachte unweigerlich an Lena und David und versuchte das Wort Freunde in mir aufzunehmen. Ich musste daran denken, was er zu mir auf dem Dach gesagt hatte: Als ich 12 war und dich kennenlernte, war ich vielleicht ein bisschen verliebt in dich. Ich weiß, dass das nicht gelogen war. Aber was es heute bedeutete, wusste ich nicht.
„Okay, sprechen wir über das Thema lieber nach der Party. Wo findet die eigentlich statt?“, bohrte mein Vater nun weiter nach. Ich öffnete dem Mund, um mich rauszureden, doch da klingelte es an der Tür. Ich grinste. Gerettet.
„Entschuldige mich, aber ich schätze mal, das wird mein Taxi sein.“ Ich gab ihm einen Kuss auf die Wange, um ihm Tschüss zu sagen, aber er ließ es sich nicht nehmen mir bis an die Tür zu folgen. Ich seufzte, als ich die Tür öffnete, um gleich danach wieder den Mund zu schließen.
Hinter der Tür stand David mit frech gestylten Haaren, einem schwarzen eng anliegendem Hemd und einer dunkelblauen Jeans und er trug zu meiner Überraschung Chucks. Ich grinste. Während ich ihn so betrachtet, merkte ich, dass er das ebenfalls tat. Mein Vater hinter mir seufzte.
„Hallo David, lang lang ist´s her. Wie geht’s dir?“, brach mein Vater das Eis.
„Hallo Herr Winterberg. Sehr gut. Ich hoffe, ich störe sie nicht, ich wollte Danny abholen.“
„Danny?! Ja, nein. Du störst nicht. Ich war ja schon von Danny vorgewarnt worden.“, sagte er grinsend. Ich konnte an seinem Grinsen die Gedanken ablesen und wurde rot.
„Okay, obwohl ich die Momente peinlicher Elterngespräche auf gar keinen Fall missen will, würde ich jetzt sagen, dass wir losfahren oder?“ Ich sah David flehentlich an. Er grinste und nickte mir zu.
„Ja klar. War nett sie mal wieder zu sehen Herr Winterberg.“ Er gab meinem Dad die Hand. Vorbildlich.
„Ja, hat mich auch gefreut. Pass mir ja gut auf meine Danny auf.“ David nickte bloß, dann schloss er die Tür hinter uns ich störte hörbar auf.
„Nimm ihn nicht zu ernst, er ist eben ein Vater. Er nennt mich auch Danny.“ Ich schüttelte meinen Kopf.
„Kein Problem. Ich fand´s witzig, zu sehen, wie du dich windest.“ Er lachte und ich schaute ihn böse an. Ich haute ihm  auf die Schulter und er kniff mich lachend in die Seite. Er wusste ich bin da kitzelig.
„Blödmann.“, schimpfte ich noch unter einem Lachanfall, als jemand im Auto, was an der Straße stand, hupte. Oh, jetzt macht das WIR mehr Sinn. Auf dem Beifahrersitz saß Lena und Simon saß hinter ihr. Die beiden tuschelten aufgeregt. Lena sah durch die Scheibe zu mir raus und sah mich an. Böse an. Au weia. Ich glaube, mit ihr ist nicht gut Kirschen essen.
„Gehen wir.“, sagte David und ging vor. Ich ging mit Abstand hinter ihm. Das letzte war ein Zickenkrieg mit einer Abschlussballkönigin anzufangen. Ich steh nicht so auf Streit in der Schule.
Als wir das Auto erreichten, setzte ich mich nach hinten zu Simon und schnallte mich an. Im Augenwinkel sah ich noch, wie Lena David einen flüchtigen Kuss gab, dieser aber sich schnell abwandte und den Motor startete. Was sollte das? War es ihm peinlich vor mir zu knutschen? Wenn das so weiter geht, werde ich noch irre. Es kann ihm doch egal sein, was ich denke und mir kann es egal sein, mit wem er wann rummacht. Ich schaute aus dem Fenster.
„Naa Daniela, bereit für ein bisschen Spaß?“ fragte Simon grinsend. Ich roch seine Fahne bis hier. Alkohol war nicht gerade das Attraktivste, was man an sich haben kann.
„Klar, Spaß ist immer gut.“, sagte ich so Spaß bedeutet Ablenkung und die war immer willkommen.
Nachdem wir noch Steven und zu meiner Verwunderung auch noch Hanna abgeholt haben, die mir erzählte, dass sie von der Party erst heute erfahren hätte – von Steven – ging es ein Stück raus aus der Stadt. Zum Rande eines Wohngebietes, in einer kleinen Seitenstraße parkten wir unser Auto hinter ein paar anderen Autos.
„Ist hier ne Party?“, fragte Hanna aufgeregt. Wir waren irgendwo im nirgendwo.
„Nein, die eigentliche Party ist immer auf dem Dach der Schule, aber das Vorglühen, passiert bei uns auf eine andere Art.“, erklärte Steve Hanna und mir. Ich nickte.
Als wir aus dem Auto stiegen, holte David einen großen Karton aus dem Kofferraum.
„Könnte vielleicht einer..?“ und ich wollte schon losgehen, doch Lena legte mir eine Hand auf die Schulter und ging dann zu David. Gott, ich bin so blöd. Kann ich nicht einfach mal die Füße stillhalten.
Ich hielt mich an Hanna, die sich an Steven hielt und so gingen wir voraus.
Wir mussten noch knapp einen halben Kilometer zu Fuß gehen und ich war froh über meine Chucks, als wir an einem kleinen Wohnhaus ankamen, wo schon ein Viertel unseres Jahrganges sich versammelt hatte. Ich erkannte nur wenige Gesichter wieder. Aber sie erkannten anscheinend mich teilweise wieder. Vor allem waren viele verkleidet. Als Tiger oder einer ging als Cro, sie sahen aus wie eine große bunte Partymeute.
Ich sah Fiona wieder eine alte Freundin vom Tanzen und wir drückten uns kurz und erzählten miteinander, doch dann ging Simon mit David nach vorne und bat darum, dass die Menge zur Ruhe kommen sollte, vor ihm standen ein duzend der großen braunen Kartons, wovon David vorhin bereits einen getragen hatte.
„Alsoo heute ist es soweit, Herr Hoffmann ist im Urlaub mit seiner Mutter und ihr meine Freunde habt die große Ehre an meiner Hausverschönerung als Rache aller schlechter Noten, die ungerecht von ihm vergeben wurden, teilzuhaben. Manche von euch sind ja schon verkleidet, für euch anderen habe ich hier ein paar Masken, für den Fall das die Rentner in den Nachbarhäusern Brillen haben.“, er lachte kurz über seinen eigenen Witz und sprach dann weiter:
„Ich habe hier alles was das Herz begehrt: Eier, Sprühsahne und Klopapier. Sodass wir Herrn Hoffmanns Haus schon mal vor Weihnachten schön schmücken könne. Er kommt morgen aus dem Urlaub und da wollen wir ihm doch eine besonders schöne Heimkehr bescheren.“, schloss er.
„War Herr Hoffmann nicht der furchtbare Physiklehrer?“, fragte ich Steven in Gedanken.
Er nickte. „Ja, er ist ein Arschloch. Bei Prüfungen, bei Klausuren, ach eigentlich bei allen und er will einfach nicht in Rente gehen. Idiot.“ Steve schüttelt den Kopf.
„Ach ja und das Wort des Abend ist: Was.“, sprach Simon so laut und deutlich wie nur möglich.
„Was?“ fragten Hanna und ich unisono und mir schwante böses, als Simon grinste.
„David, wärst du so freundlich? Unsere neuen Klassenkameraden dürfen gleich eingeweiht werden.“
David kam auf uns zu und überreichte uns jeweils eine kleine Flasche.
 „Kleiner Feigling“ stand in Serifenschrift auf dem Etikett. Ich wusste sofort, was das bedeutete. Die Menge sagte im Einklang Trink und Hanna haute ihren Schluck weg. Ich stand da, die kleine Flasche in der Hand und fühlte mich hilflos.
„David… Ich kann das nicht trinken.“, sagte ich so leise und konnte ihn nicht ansehen. Ich starrte nur auf die Flasche. „Bitte, ich…“ mehr sagte ich nicht, ich begann zu zittern und David nahm mir die kleine Flasche aus der Hand.
„Simon, kann Danny nicht aussetzen? Sie ist krank fühlt sich nicht gut.“, versuchte David mir zu helfen. Er verstand sofort, warum ich das nicht trinken konnte und ich wäre im am liebsten um den Hals gefallen. Die Menge stellte das anfeuern ein.
„Regeln sind Regeln. Was?!“, sagte Tamara und haute sich ebenfalls einen Schluck runter. Ich schluckte ebenfalls. Meinen Kloß herunter.
„Tami hat recht. Wenn du hierbleiben willst, trinkst du das jetzt und sagst einfach nicht mehr das Wort des Abends und dich lassen alle in Ruhe.“, sagte Simon genervt.
Ich schluckte. Ich hatte einen Kloß so groß wie einen Tennisball in der Kehle.
„Aber, sie hat Gründe.“, versuchte David es erneut und sah Simon nun an.
„Was für Gründe?“ er schnappte sich einen Schluck und trank die kleine Flasche aus und warf sie in Herrn Hoffmanns Garten.
„Keine!“, sagte ich schnell und David sah mich wieder an. Ich nahm ihm die Flasche ab, schraubte den Deckel ab und würgte den Alkohol meine Kehle hinunter. Die Wahrheit wäre schlimmer als ein kleiner Schluck. David starrte mich an.
„Dann wäre das ja geklärt. Also auf geht’s Leute, schnappt euch eine Maske und ein paar Eier und los geht’s!“ Die Menge lief auf die Kartons los, doch David blieb bei mir stehen und schaute mich an.
„Alles okay?“, fragte er leise. Ich nickte und er nahm mir die kleine Flasche ab.
„Klar, was soll schon sein. Ist nur ne Party, das bringt mich schon nicht um.“ Ich versuchte mich an einem Lächeln.
„David?!“, rief Lena und er nickte mich noch einmal zu, bevor er zurück ging.
Hanna hakte sich bei mir ein und stellte keine Fragen. Davor liebte ich sie gerade. Sie schnappte sich zwei Masken mit jeweils einen Katzengesicht drauf. Meine Katze war schwarz weiß und Hannas war rot, sie erzählte mir von ihrem Kater Peter, der ebenfalls rot war und ich hörte ihr zu und beruhigte mich langsam.
Dann ging es los.
Feuer frei für das Eierwerfen. Es hat einen Heiden Spaß gemacht, obwohl mir bewusst war, dass es dafür riesen Ärger geben wird. Doch ich machte weiter lachte und beobachteten Sarah und Tamara wie sie den Briefkasten von Herrn Hoffmann komplett mit Sprühsahne aussprühten. Es war gemein, aber auch lustig. Ich fühlte mich viel besser, als schon länger nicht mehr.
„Daniela?“ Lena stand hinter mir. Ich drehte mich um und grinste sie an, während ich die Eierpampe von den Händen wischte.
„Ja, was gibt’s?“ Ich lächelte sie an. Ich war schon wieder viel besser drauf und dachte darüber nach, dass wir vielleicht Freunde werden könnten, schließlich würde ich sie nun öfters sehen, wenn sie mit David zusammen kommen würde. Sie war bestimmt ein netter Mensch.
„Ich wollte dich nur fragen…“ sie mied das Wort Was und hielt eine Hand hinter dem Rücken verschränkt. Ich versuchte nicht viel darüber nachzudenken. Sie lehnte sich zu mir herüber.
„Du bist in David verliebt.“, flüsterte sie in mein Ohr.
„WAS?“, ich starrte sie mit großen Augen an und ihr Arm schnellte nach vorne mit einem Feigling in der Hand. Ich starrte auf ihre Hand und dann in ihr Gesicht, wo sich ein fieses Grinsen eingenistet hatte. Das war Absicht gewesen. Das Bild einer Freundschaft zwischen uns verpuffte so schnell, wie es gekommen ist. Mein Lächeln verschwand und ich nahm ihr den Feigling ab und würgte auch diesen ohne Wimpernzucken meine Kehle herunter, diese Genugtuung wollte ich ihr nicht geben.
„Gut. Lektion gelernt. Hör zu, Winterberg. Ich lass dich in Ruhe, aber nimm die Finger von David. Ich liebe ihn und lass mir das von dir nicht kaputt machen, verstanden?“ Ich nickte bloß und sie ging wieder zu den anderen.
„Schlampe.“, hörte ich Hanna hinter mir sagen. Ich wirbelte herum und sah sie an.
„Ich spreche nur das aus, welches wir beide gerade denken.“ Sie kratzte sich am Kopf über ihre Grammatik ohne das Wort Was und ich grinste. Sie fragte nicht wegen David. Hanna gefiel mir immer besser. Ich hob meine Hand hoch für einen High- Five und sie klatschte ihre beschmierte Eier- Hand dagegen. Wir lachten und warfen die letzten Eier aus unserem Karton.
David kam zu uns herüber und mein Lachen verschwand. Er machte es auch nicht einfacher.
„Du wirfst wie ein Mädchen Danny.“, er grinste.
„Vielleicht weil ich eins bin, Bergmann.“, sagte ich möglichst unfreundlich. Sein Grinsen verschwand. Er sah kurz Hanna an und dann mich. Er wollte gerade fragen, was denn los war, da hörten wir die lauten Sirenen eines Polizeiwagens und dann ging alles ganz schnell.
David packte mich am Arm und riss mich laufend vorwärts. Ich drehe mich nochmals um, die anderen rannten ebenfalls alle in verschiedene Richtungen davon. Die Kartons waren alle leer und hingen nun an den Bäumen aufgespießt. Simon, Lena, Hanna und Steven liefen ebenfalls hinter uns her. Wir sprangen über Zäune und liefen durch Vorgärten bis wir endlich das Auto in der Seitenstraße erreichten. Ich atmete schwer, als wir dastanden und auf die anderen warteten. David hielt immer noch meine Hand und ich schüttelte sie ab, als hätte ich mich verbrannt. Ich brauchte wirklich keinen Ärger in der Schule.
„Was ist..?“, begann David, doch da kamen schon die anderen auf uns zu.
„Ha. Du hast Was gesagt!“ rief Hanna und schlug sich die Hand vor den Mund. Steven gab ihr grinsend einen Feigling. Sie seufzte tief.
„Ich bin Fahrer, ich kann so oft und so laut Was sagen wie ich will. Ich trinke heute keinen Alkohol.“
Er sah mich wieder an, doch ich ging zu Hanna und nahm ihr den Schluck ab.
„Hey, was soll das?“, fragte sie verwirrt.
„Was?“ sagte ich trotzig und würgte den Schluck hinunter. Mein Bauchgefühl sagte mir, dass ich das Falsche tat, aber ich wollte nicht über David nachdenken oder Lena oder darüber, dass ich Gefahr laufe wieder in der Schule gemobbt zu werden. Steven gab Hanna einen neuen Feigling.
„Na gut. Wir fahren besser weiter zu Station 2, bevor uns die Polizei noch in diesem Aufzug erwischt.“, sagte David gedehnt und Lena ging auf ihn zu und nahm seine Hand.
Die Hand, die er eben noch nach mir gegriffen hatte.

Freitag, 25. Juli 2014

Sich selbst finden

Halli hallo ihr Lieben :)

ich bin krank. Das ist nicht immer was schlechtes. Wenn man müde und krank im Bett liegt und mal gerade kein Hartz IV TV um 12 Uhr sieht, hat man die Möglichkeit, was zu tun. Zu lesen zum Beispiel. Jetzt wo der Lernstress weg ist, lese und lese ich wie verrückt. Zwei Bücher habe ich schon wieder verschlungen und überlege schon nach einem dritten. Aber auch zu anderen Dingen hat man Zeit. Ich habe mal wieder gemalt. Nach fast einem halben Jahr hab ich mich aufgerafft und gemalt.
Es ist noch nicht fertig, aber ich will es euch dennoch schon einmal zeigen:
Der Titel ist Zukunft. In meinen Augen ist die Zukunft ein Labyrinth aus vielen möglichen Wegen, wo wir aber immer nur einen von wählen können und so zu unserem ganz persönlichen Ziel gelangen. 
Ich kann keine Nasen malen :D Da muss ich mir nochmal was einfallen lassen...
Aber vor allem hat man endlich mal Zeit zum denken, wenn man den Tag im Bett verbringt.
Klingt blöd, man denkt ja schließlich den ganzen Tag - irgendwas. Aber so richtig nachdenken über alles, kann man nicht so lange und so detailliert, wenn einen der Alltag durch den Tag scheucht.
Ich war letzte Woche bei meiner Freundin J. und wenn wir lange reden, gibt es danach immer jede Menge, worüber ich nachdenken muss.
Sie hat mal zu mir gesagt, dass sie sich noch nicht selbst gefunden hat. Das ist jetzt fast ein halbes Jahr her und letzte Woche meinte sie, dass sie sich langsam immer mehr findet.
Ich musste oft und lange über diesen Satz nachdenken. Sich selbst finden. Ich meine man läuft doch die ganze Zeit mit sich rum, man kann sich doch eigentlich gar nicht richtig verlieren.
Aber es geht mehr darum, zu erkennen, wer man wirklich ist, was man im Leben erreichen will. Ganz nach einem Zitat von Julia Engelmann:
Lass uns möglichst viele Fehler machen
und möglichst viel daraus lernen.
Wer immer wir auch waren.
Lass mal werden, wer wir sein wollen.
Also lieg ich hier im Bett, schau den Idioten im Fernsehen zu, wie sie sich gegenseitig anschreien und denke darüber nach, wer ich bin. Tja. Vor einem halben Jahr, als ich mit meiner Freundin darüber geredet habe, meinte ich noch stolz. Ich weiß wer ich bin. Ich hab mich schon längst gefunden. Doch langsam habe ich das Gefühl mich selber zu verlieren. Das wäre normal meinte meine Freundin nur. Man verändert sich und man muss selbst erst herausfinden, ob es einem gefällt, wie man sich verändert, ob man das neue akzeptiert und annehmen kann. Ich weiß es noch nicht. Aber ich werde es herausfinden. Ich denke es ist wichtig, zu wissen wer man ist oder wer man sein will. Denn nur so kann man Entscheidungen treffen für sich. Also auf meine fleißigen Bienchen. Findet euch selbst.
Ich werde mir vielleicht nochmal ein paar Gedanken über Danny und ihre erste Party an ihrer alten Schule machen ;)

Eure Saphirblau 

P.S. Liebe J.,
danke für all die tollen Gespräche mit dir. Ich habe immer das Gefühl, dass jemand in meinem Kopf aufräumt, wenn ich mit dir rede. Ich will auch noch in 30 Jahren immer mit dir auf deinem Balkon reden können.

 

Dienstag, 22. Juli 2014

Teil 5: Rückspiegel


Hallihallo ihr Lieben,

es ist mal wieder soweit. Ich hab in die Tasten gehauen und einen neuen Teil vom Fortsetzungsroman getippt. Also viel Spaß beim Lesen. Lernen ist vorbei und der Sommer ist da.
Ich wünsche euch allen eine schöne Woche.
Eure Saphirblau


Der Rest des Tages war ziemlich trist. Die kleine Luftblase, die man sich auf dem Dach der Schule mit dem wunderschönen blauen Himmel schaffen konnte, war ebenso schnell geplatzt, wenn man eben diesen verließ. Der Alltag hatte mich wieder und ich zog mich in meine restlichen Kurse des Tages. Mathe, Bio und zum Schluss Religion. Alles nicht so berauschend, wenn man an den Politikkurs in der 2. Stunde zurückdachte.
Hanna war mir inzwischen schon etwas ans Herz gewachsen. Sie hatte ohne es selber zu merken, viele Gemeinsamkeiten mit mir. Sie hörte die gleichen Bands wie ich, spielte gerne Billard, liebte ihre Chucks und unvorstellbar – sie malte gerne.
Ich hörte ihr gerne beim Reden zu. Es war ja ihr richtiger erster Tag und sie war ziemlich aufgeregt. Sie erzählte von Steven und wie toll sie das Experiment fand und natürlich Steven.
Ich lachte als sie erzählte, was für Blöde Ängste ihr in den Sinn kamen, als er sie danach fragte.
„Nacktschnecken! Sowas schreibt man in der 4. Klasse in ein Freundschaftsbuch, aber sowas sagt man nicht zu einem hübschen Kerl, der einen das für die Schule fragt. Was hattest du denn geantwortet?“ fragte sie neugierig, während sie gedankenverloren mit ihren Locken spielte.
„Hmm ich muss kurz überlegen…“ sagte ich mit einem entschuldigenden Blick und tat so, als würde ich ernsthaft nach der Antwort in meinem Kopf graben.
Ich wusste noch genau, was ich geantwortet hatte. Angst vorm Sterben. Und vor allem wie man stirbt. Das hörte sich für jeden ganz banal an, aber wer meine Vergangenheit kannte, wusste, dass diese Angst für mich ein wahrer Albtraum ist.
„Ich hab glaube gesagt, dass ich Angst vorm Fliegen habe… Flugzeuge, Höhe… nicht so meins.“
Sagte ich achselzuckend und tat etwas verlegen. Höhe. Tzzz.
„Oh, naja immer noch eine bessere Antwort als Nacktschnecken.“ Wir lachten beide.
Ich nahm meine Wasserflasche in die Hand und setzte sie an, um einen Schluck zu nehmen. Lächelnd sprach sie weiter, während ich trank.
„Sag mal du warst doch mit David zusammen?“ Da war es. Ein Zucken im Bauch, ein Schluck Wasser in der Lunge und ich spuckte hustend den restlichen Schwall Wasser aus meinen Mund auf den Tisch.
Ich hustete wie eine Irre und Hanna klopfte mir hilfsbereit auf den Rücken.
Sarah und Tamara vor mir drehten sich um und schauten mich etwas angewidert an, weil ich eine kleine Pfütze auf meinen Tisch hinterlassen hatte, direkt auf mein Religionsbuch. Oh Mann. Zumindest nur Wasser.
„Was guckt ihr so? Ihr kennt euch mit kotzen bestimmt sehr gut aus.“ Sagte Hanna bissig, nachdem Tamara sich schon lästernd zu Sarah rüber beugte. Meine Augen tränten schon vom Husten.
„Ähm was sagst du, du Flamingo?“ sagte Tamara und zog eine Augenbraue hoch.
Doch Hanna ignorierte sie einfach. Besser ist das manchmal, wenn man Streit aus dem Weg gehen wollte. Ich kam langsam wieder zu Luft, wobei mein Blick zu David ging auf dessen Schoß – Lena saß und etwas in seinen abgewetzten Timer malte.
Ich wandte den Blick ab und sah wieder Hanna an, deren Lippen sich bewegten. Ich verstand kein Wort. Meine Ohren klingelten, so als ob ich einen Anruf kriegen würde.
„Was? Tut mir leid, ich war noch etwas außer Atem.“ Sagte ich krampfhaft.
„Schon okay. Ich wollte wissen, ob es dir besser geht?“ Ich nickte und hustete nochmal vereinzelt.
„Was hast du davor gesagt?“ fragte ich schwer atmend. Langsam bekam ich wieder Luft.
„Mit wem warst du beim Experiment zusammen? Mit David oder?“ fragte sie nun wieder lächeln.
Ich atmete tief ein. „Ja“ antwortete ich und stieß die Luft wieder aus.
„Wie war´s? Wo wart ihr?“ fragte sie neugierig.
„Auf dem Dach. Es war sehr lustig. Wie früher. Er hat sie ziemlich verändert und irgendwie auch wieder nicht.“ Ich schüttelte lächeln den Kopf.
„Auf dem Dach? Wie mega cool, ist das denn und ich hab mich über den Basketballplatz gefreut. Unglaublich. Aber warte mal. Kanntest du David schon länger?“
„Ja, ich hab dir ja schon erzählt, dass ich schon vorher hier auf die Schule ging und nun ja, damals war David mein bester Freund.“ Sie schaute erst mich und dann David an, von dessen Schoß sich Lena gerade erhob.
„Ach so. Ist ja witzig. Dann kennt ihr euch ja schon ziemlich lange. Ist doch toll, sich so wieder zutreffen.“ Ich nickte bloß den Frau Geller kamen rein, und hatte offenbar etwas mit uns vor. Denn sie hatte den Kasten mit Bibeln in der Hand. Ich stöhnte. Wäre Werte und Normen nicht in der 11./ 12. Stunde, wäre ich niemals hier um mir Geschichten über einen Mann anzuhören, dessen Vater der Heilige Geist ist und der Wasser zu Wein verwandeln kann.
Nichts gegen Wein, ein Gläschen in Ehren kann keiner verwehren.
Auch nichts gegen einen Gottesglauben und die Hoffnung an etwas Größeres zu denken, dass das Schicksal für einen lenkt, aber der Sinn von einer Kirche und der Kollekte bleiben mir verborgen.
Ich stütze den Kopf auf die Hand und hörte den Plan für Frau Gellers heutige Stunde an. Das werden laange 90 Minuten. Aber nach diesen 90 Minuten lag vor uns ein langes Wochenende.

Ich rannte durch das Feld. Überall war Mais, ich drehte und wendete mich. Doch sie war nicht da.
Ich konnte nicht stehen bleiben. Ich musste etwas tun. Ich lief weiter. Wieder und wieder erinnerte ich mich an die letzten Worte, die ich zu ihr gesagt hatte…
Sie saß in ihrem Stuhl mit einem Glas Wein in der Hand. Sie versuchte es hinter ihren Stuhl zu verstecken, als ich reinkam, doch sie war schon zu unkontrolliert und hat es beim Versuch es zu verstecken, verschüttet. Ich schloss die Tür, so dass niemand auf dem Flur diesen Anblick mitbekam.
Musik war auf voller Lautstärke aufgedreht, sodass wohl niemand Verdacht schöpft. Meine Mutter liebte Musik, das hatte ich von ihr geerbt. Es half das eine oder andere Mal, den Schmerz zu betäuben, doch bei ihr war es bloß noch der Versuch zu vergessen.
Ich ging zur Stereo- Anlage und drehte die Musik leiser auf Zimmerlautstärke. Nicht zu leise, dass man uns auf dem Flur belauschen könnte.
„Hey, Schätzchen. Wie war dein Tag?“ sie grinste mich liebevoll an und versuchte zu vertuschen, dass sie betrunken war. Doch ihre roten Wangen verrieten sie und die Alkoholfahne roch ich bis hier.
„Mama… Was machst du da?“ Ich ging in die Hocke und schaute sie an. Tränen stiegen in mir auf.
„Dein Vater hat angerufen. Er war mit Kollegen beim Bowlen. Er möchte, dass du zurück kommst. Er hatte wohl viel Spaß. Eine perfekte Gelegenheit mal wieder den Abend zu genießen.“, sagte sie und lächelte mich an, als ob ihr das nichts ausmachen würde.
„Du bist betrunken.“, sagte ich ruhig ohne jede Wut in meiner Stimme. Das würde es jetzt nur noch schlimmer machen.
„Na und? Darf man hier nicht mal mehr seinen Spaß haben oder was?“ sie lallte etwas. Sie zwinkerte mir zu. Tränen stiegen in mir hoch. Ich schaute an die Decke, weil ich ihr gerade nicht in die Augen sehen konnte. Ich schluckte und überlegte, wie sie an den Alkohol kam. Doch das war letztendlich egal. Langsam kam ich aus der Hocke wieder hoch auf meine Beine und ging langsam Richtung Fenster um es zu öffnen und die Flasche hinter der Gardine mitzunehmen.
„Weißt du mein Schatz, wir hätten es schaffen können. Wir vier eine perfekte Familie.“ Sie schluchzte. Ihr Anblick tat mir weh und ich wischte die ersten Tränen weg, die sich langsam ihren Weg über meine Wange bahnten.
„Mama, es ist vorbei. Es bringt doch alles gar nichts mehr.“ Ich verstand, dass ihr die Vergangenheit weh tat, das tat sie uns allen. Aber sie musste aufhören sich selbst zu ruinieren.
„Blöd, ich bin nur eine Last für euch. Tut mir alles so leid mein Schatz. Deine Mama ist echt so ein Looser.“ Sie begann zu weinen und es klang wie das Wimmern eines geschlagenen Tieres.
Ich musste stark bleiben, dass wusste ich. Ich hielt die Flasche fester in der Hand und bewegte mich langsam Richtung Badezimmer. Ich schniefte und drehe mich nochmal zu ihr. Sie saß zusammengekrümmt in ihrem Stuhl und weinte und ich sah ihren Schmerz.
„Du tust dir doch nur noch selber leid. Wir lieben dich. Dich, die nüchterne, liebe Frau, die sich hinter all diesen Tränen und dem Schmerz versteckt.“ Sagte ich und versuchte krampfhaft, dass meine Stimme nicht bebte.
„Mama. Du hast mir mal beigebracht immer wieder aufzustehen, wenn ich gefallen bin.“
„Echt hab ich das?“ sagte sie und lachte kurz. Da sprach wieder der Alkohol aus ihr.
Ich nickte langsam und sah sie jetzt direkt an. „Ja, das hast du.“
Sie lachte. „Ach das meinst du. Weißt du, das ist das was man einem kleinen Mädchen sagt, wenn es das zehnte Mal vom Fahrrad fällt. Verstehst du?“ Sie grinste kurz bevor sie wieder schniefte.
Ich begann zu weinen und das Wischen mit dem Handrücken brachte schon gar nichts mehr.
„Damit sie wieder aufsteht und weitermacht.“, schloss sie.
„Und du willst jetzt liegen bleiben, ja?“ fragte ich nach, während ich bereits weinte, doch meine Stimme hielt stand. Ich sah sie direkt an und zwar das, was aus ihr geworden ist.
Sie zog einen Schmollmund und schaute mich lange an, so als wüsste ich die Antwort bereits.
„Bleib halt liegen.“, sagte ich leise. Das waren die letzten Worte die ich zur ihr sagte, während ich ins Bad ging um den Rest des Weines wegzukippen.
Nun war ich hier rannte und schrie nach ihr. Doch sie war weg. Nach einer gefühlten Ewigkeit des Laufens war ich auf der anderen Hälfte des Maisfeldes und stoppte, auf der anderen Seite begann das Moor und ich sagte bereits am Rand des Feldes mit den Schuhen ein.
Ich schrie ein letztes Mal ihren Namen. Dann wachte ich auf.
Ich keuchte und zog sofort meine Decke zur Seite, weil meine Beine sich anfühlten, als würden sie verglühen. Ich atmete mehrere Male ein und aus und versuchte mich zu beruhigen, dazu legte ich mir eine Hand an meinen Puls und lauschte langsam auf meinen Herzschlag.
„Danny? Ist alles ok?“ rief mein Vater von untern.
„Ja alles gut. Hab nur schlecht geträumt.“ Sagte ich so fröhlich wie ich konnte. Ich wollte meinen Vater nicht noch mehr Kummer machen. Es war jetzt ein Jahr her und ich bin froh, dass er wieder aufgestanden ist.
„Ich habe uns Pfannkuchen gemacht.“ Ich schaute auf die Uhr. Es war fast 18 Uhr.
„Zum Abendbrot?“ rief ich verwirrt und stand langsam auf, um mich Richtung Treppe zu bewegen.
„Klar, warum nicht. Immerhin ist heute Samstag.“, rief er, während er einen Kult- Hit aus dem Radio mit summte. Ich lief die Treppe runter und setzte mich in die Küche an den Tisch.
„Riecht lecker, sind die mit Zimt?“ Er drehte sich um.
„Aber sicher doch, sonst wären es ja nicht Papas Spezial- Pfannkuchen.“ Ich grinste.
„Schatz, ist wirklich alles ok? Du hast im Schlaf geschrien.“ Er schaute mich besorgt an und ich ahnte schon, was ich geschrien habe.
„Ja alles gut. Nur böse Träume aus einer bösen Vergangenheit.“, versuchte ich ruhig zu sagen.
Er schaute mich einen Moment an. Ließ das Fragen aber dann Sein.
Wenn es juckt und man kratzt, dann wird das jucken nur noch schlimmer.
Stattdessen servierte er mir den ersten Pfannkuchen und ich freute mich riesig.
Mein Handy in meiner Schlabberhose piepte und ich zog es heraus, während ich mir den ersten Happen in den Mund schob. Nur um vor Hitze gleich wieder pusten zu müssen.
Ich öffnete mit dem Pin den Bildschirmschoner und schaute mir die SMS an.
> WIR SIND DOCH TOTAL BEKLOPPT!
Heute in 2 Stunden geht’s am Wasserturm los.
Motto: Wir sprengen eure Schmerzgrenze!
Eine große Partytüte voller scharfsinnigen Ulk, angedeutetem Intellekt und Überraschungen aller Art erwarten euch.
Wenn ich DU wäre – würde ich kommen. <
Ich las die Nachricht zweimal durch und verstand sie immer noch nicht. Die Handynummer von der sie kommt, kannte ich auch nicht. Ich war verwirrt, dachte mir, dass bloß einer die falsche Nummer erwischt hätte und steckte das Handy wieder ein. Ein warmer Pfannkuchen wartete schließlich auf mich. Ich steckte mir das nächste Stück in den Mund, als mein Handy wieder vibrierte.
Ich schluckte den Bissen runter und zog es wieder aus der Hosentasche.
„Ist alles ok Schatz? Du weißt am Tisch wird nicht mit dem Handy gespielt.“ Meckerte mein Vater am Herd. Ich entsperrte den Bildschirm und sah DAVID in Großbuchstaben auf dem Bildschirm leuchten.
> Nachricht bekommen? Ich hol dich um 20:30 Uhr ab. Gekniffen wird nicht. Ich weiß, wo dein Haus steht. HDGDL4EVA David.<
Ich musste grinsen. Ich hasste dieses HDGDL Getue und er scheint es nicht vergessen zu haben.
> Woher hast du meine Nummer? <
„Danny. Du weißt das ich das am Tisch nicht mag.“, zeterte mein Vater, während er sich ebenfalls an den Tisch setzte und einen Teller voller Pfannkuchen in die Mitte stellte.
Ich grinste ihn doof an. „Tut mir leid. Ich leg es gleich weg.“ Doch da piepte es schon wieder.
> Tja jeder hat so seine Mittel und Wege. Zieh keine hohen Schuhe an, wir werden heute viel auf den Beinen sein. Aber Pssst mehr verrate ich nicht. <
Ich stöhnte, doch irgendwie freute ich mich ein bisschen.
> Sehr witzig, du weißt, dass ich keine hohen Schuhe habe und auch, dass ich nicht auf Partys gehe. <
„Mit wem tippst denn du da die ganze Zeit? Du grinst so doof.“, mein Vater grinste.
„Mit niemanden.“, sagte ich aus reinem Reflex vor Eltern. Doch dann viel mir ein, dass David mich abholen wollte.
„Niemanden?“ fragte mein Vater jetzt neugierig und piekte sich noch ein Stück Pfannkuchen auf die Gabel.
„Ich meine mit David. Er will mich überreden mit auf eine Party von unserem Jahrgang zu gehen.“, sagte ich jetzt ehrlich. Mein Vater war immer mein Freund gewesen.
„DER David?“ fragte er mit vollem Mund und ich schaute ihn böse an. Er schluckte das Stück Pfannkuchen runter.
„Ja, der David, der vor fünf Jahren mein bester Freund war. Genau der.“, sagte ich kopfschüttelnd.
„Und sagst du zu?“ fragte er desinteressiert, dennoch sah ich, dass er neugierig ist.
Mein Handy vibrierte wieder in meinen Händen.
> Ja, aber diese wirst du lieben. Außerdem ist es nie verkehrt alte Gewohnheiten abzulegen. Das betrifft jedoch nicht das Schuhwerk, das bleibt für heute ungeeignet. <
„Ich weiß noch nicht. Ich glaube nicht, dass ich eine Wahl habe. David wird mich sonst aus diesem Haus raustragen.“, sagte ich seufzend.
> Habe ich eine Wahl? <
„ Naja du musst schon selber entscheiden, ob du das möchtest, aber ich glaube, dass es vielleicht mal nicht schaden könnte, wenn du einmal ausgehst.“, beantwortete mein Vater quasi meine SMS.
Doch David hatte dazu auch noch was zu sagen.
> Ja das hast du. Du hast die Wahl Ja zu sagen. Also mach dich hübsch, wir holen dich dann ab. <
Das „Wir“ verwirrte mich jetzt. Dennoch wollte ich lieber nicht nachfragen. Ich schrieb nur noch.
> Ok < und steckte damit das Handy endgültig in die Tasche um mich endlich auf meine Pfannkuchen zu konzentrieren. Tja, eine Party und ich. Das könnte interessant werden.
„ Ich habe zugesagt.“, ließ ich meinen Vater wissen, weil ich wusste, dass er sich dann freute.
„Meine kleine Danny und eine Party. Das dürfte interessant werden.“ Ich schaute ihn an.
„Sag mal kannst du Gedanken lesen?“ Er grinste nur und wir aßen in Ruhe unsere Pfannkuchen.